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  • Tim Prang

20:13 Erfolg gegen Graben-Neudorf

Der KSV Ketsch festigte den zur Aufstiegsrunde benötigten zweiten Tabellenplatz mittels eines 20:13 Heimerfolges gegen den KSC „Olympia“ Graben-Neudorf. Markus Herzog, der 1. Vorsitzende des KSV Ketsch war „hoch zufrieden, es war ein verdienter Sieg, obwohl wir auf Ramon Perez-Gersak verzichten mussten, der keine Freigabe vom spanischen Ringerverband bekam.


Chingiz Samadov hatte kampflos für den KSV gepunktet, ehe die Gäste vier Siege in Folge feierten und die Ketscher zur Pause mit 4:13 im Rückstand lagen. Entscheidend waren die jungen Viktor Kokkinogenis und Kevin Lindemann sowie Andreas Rohr unterlegen, wobei Lindemann dem erfahrenen Alexander Krug gleich nach dem Anpfiff überrascht hatte, aber dann geschultert wurde. Ümit Kahyaouglu lieferte sich mit Graben-Neudorfs Nachwuchsmann Kai-Dominik Schall einen abwechslungsreichen Kampf, stand bei einem 2:9 Rückstand vor einer klaren Niederlage, am Ende konnte er die aber mit 7:9 in Grenzen halten.


Dann aber trumpften die Ketscher auf, bestimmten gegen starke Gästeringer das restliche Kampfgeschehen und setzten sich klar mit 20:13 durch: Die Wende leitete Bartosz Dobicki ein, als er dem Kaderathleten Johnny Hörner mit 16:0 die Grenzen aufzeigte. Stark kämpften die Neuzugänge beim KSV, die Brüder Karakaya, wo Sergen nach klarer Führung einen Schultersieg schaffte. Sein Bruder Ülgen war gegen Michael Walgutski der etwas aktivere Ringer und gewann durch zwei Verwarnungen an seinen Gegner. Am Ende triumphierte der KSV klar durch Kai Schulers Überlegenheitssieg und dem 12:0 von Marco List im Abschlusskampf. Einen weiteren Schritt für die Aufstiegsrunde kann der KSV am kommenden Freitag beim Auswärtskampf in Östringen machen, was allerdings nicht leicht sein wird.


KSV Ketsch : KSC Olympia Graben-Neudorf 20 : 13 : 98G: Chingiz Samadov 4:0 (kampflos), 57G: Viktor Kokkinogenis - Nico Rohr 0:4 (SS), 130F: Ümit Kahyaoglu - Kay Dominik Schall 0:1 (7:9), 61F: Andreas Rohr - Urs Müller 0:4 (SS), 66G: Kevin Lindemann - Alexander Krug 0:4 (SS), 86F: Bartosz Dobicki - Johnny Hörner 4:0 (16:0), 71F: Sergen Karakaya - Morteza Ahmadi 4:0 (SS), 80G: Ülgen Karakaya - Michael Walgutski 1:0 (2:1), 75G: Kai Schuler - Rouven Kammerer 4:0 (16:0), 75F: Marco List - Nicolai Baumann 3:0 (12:0)

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