Männer

KSV Ketsch feiert einen ungefährdeten Heimerfolg

Mit Robert Baran zum 21:10 Sieg

Ringer-Oberligist KSV Ketsch hat mit einem klaren 21:10 Heimerfolg über die SVG Nieder-Liebersbach den Anschluss zum Spitzenduo KSV Kirrlach / RKG Reilingen-Hockenheim gesichert. Erstmals stand in der Staffel von Wolfgang Laier der Pole Robert Baran, der wie sein Landsmann Marius Walkowiak der Mannschaft großen Halt gegeben hat und die Schwachstelle im Schwergewicht gut ausfüllte. Baran glänzte mit einem 15:0 Überlegenheitssieg über Klaus Schmitt und Walkowiak sorgte nach einem 9:10 Rückstand im siebten Kampf für die Wende zugunsten des KSV. „Adi“ Herzog, der 1. Vorsitzende des KSV Ketsch war „Vollauf zufrieden mit einer guten Gesamtleistung der Mannschaft, die vor allem mit dem Einsatz von Robert Baran Auftrieb bekommen hat“.

Durch die vorgezogenen Kämpfe von Hikmet Akyol und Kai Schuler, die zur „Nachtschicht“ mussten, lagen die Ketscher schon ganz früh auf Siegeskurz: Akyol schlug zum Auftakt in einem spannenden Duell Florian Otto mit 13:11 Punkten. Kampflustig auch Kai Schuler beim 9:4 Erfolg über Patrick Eckert.2014-11-14-002 Es folgten weitere Siege von Felix Losmann, der in einem abwechslungsreichen Kampf bei 22:10 Punkten mit einem 3:0 über Daniel Layer glänzte. Mit dem Überlegenheitssieg von Baran hatte sich der KSV eine 10.0 Führung gesichert. Gut begann Etienne Wyrich gegen den neuen Landestrainer Sven Lay, der schnelle mit 4.0 in Führung lag. Doch „Routinier“ Lay zeigte, wie stark er als Ringer noch ist, denn mit einem blitzsauberen Kopfhüftzug legte er Wyrich auf die Matte.

Die Gäste konterten als Robin Laier gegen den unbequemen Simon Schmitt keine Einstellung (0:4) fand. Auf 10:10 ausgleichen konnte Nieder-Liebersbach, denn der für den verletzten Thilo Dicker zum Einsatz gekommene Nachwuchsmann Marvin Reister war gegen den starken Alexander Graf wie erwartet chancenlos. Dann aber bestimmten nur noch die Ketscher Athleten das Kampfgeschehen: Walkowiak rüttelte mit seinem Schultersieg die Mannschaft auf: Sicher konnten beide KSV-Weltergewichtler ihre Kämpfe für sich entscheiden: Özkan Bas gab Steffen Layer (8:0) wenig Chancen wie Kevin Schellin, der nach einer 10:0 Führung Gerrit Eckel schulterte.   PW

KSV Ketsch – SVG Nieder-Liebersbach 22:10

86G: Hikmet Akyol : Florian Otto 1:0 (13:11), 61F: Kai Schuler : Patrick Eckert 2.0 (9:4), 57G: Felix Losmann : Daniel Layer 3:0 (22:10), 130F: Robert Baran : Klaus Schmitt 4:0 (15:0), 98G: Etienne Wyrich : Sven Lay 0:4 (SS), 66G: Robin Laier : Simon ‚Schmitt 0:2 (0:4), 86F: Marvin Reiser : Alexander Graf 0:4 (SS), 66F: Marius Walkowiak : Sven Helwig 4:0 (SS), 75G: Özkan Bas : Steffen Layer 3:0 (8:0), 75F: Kevin Schellin : Gerrit Eckel 4.0 (SS).

Doppelsieg für den KSV Ketsch

KSV Ketsch gelingt gegen Ladenburg die Revanche

Beim „Doppelkampftag“ der Ringer-Oberliga war der KSV Ketsch gleich zweimal erfolgreich: So am Freitag bei der RSL Sandhofen/Lampertheim („RSL 2000“) mit 14:11 und am Samstag glückte auf eigener Matte mit 24:11 gegen den ASV Ladenburg eindrucksvoll die Revanche für die 16:18 Vorkampfniederlage. Damit hat sich die Staffel von Wolfgang Laier vom fünften auf den dritten Rang vorgeschoben und rangiert lediglich zwei Zähler hinter dem KSV Kirrlach und der RKG Reilingen/Hockenheim.

Bei der RSL 2000 in Sandhofen konnten sich die Ketscher vor allem bei Özkan Bas und Kevin Schellin bedanken, die am Ende den 14:11 Sieg sicherstellten. Durch Schultersiege von Felix Losmann und Etienne Wyrich und einem knappen Punkterfolg von Robin Laier lag der KSV zur Pause wohl mit 9:7 in Front, die Thilo Dicker und Marius Walkowiak mit knappen Punkterfolgen dann auf 11:7 ausbauten. 2014-11-01-002Nachdem zuvor Andre Wagner gegen den Polen Dariusz Filipczak überfordert war und Kai Schuler gegen den Koreanischen Neuzugang der RSL Chanhee Park (0:11) nahezu chancenlos, wurde es erst richtig spannend, als Hikmet Akyol nach einer 10:1 Führung unnötige Punkte gegen Robert Karkusov abgab und zu Beginn der Schlussminute bei einer 10:8 Führung auf den Schultern landete. Kampfstark präsentierte sich vor allem Robin Laier, der in der Schlussminute einen 0:3 Rückstand gegen Abdurahmann Termihanov drehte und fast mit dem Schlussgong auf 3:3 ausglich, am Ende entschied zum 1:0 für Laier die letzte Wertung. 11:11 vor den Abschlusskämpfen, doch Özkan Bas und Kevin Schellin zeigten sich nervenstark und sicherten mit knappen Punkterfolgen den Gesamtsieg.

 

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Laier-Staffel fällt nach Niederlage weiter zurück

KSV Ketsch unterliegt mit 13:17 dem Halbzeitmeister KSV Kirrlach

Der KSV Ketsch ist zum Abschluss der Vorrunde mit der zweiten Heimniederlage in Folge aus der Spitzengruppe der Ringer-Oberliga herausgefallen: Mit 13:17 war die Staffel von Wolfgang Laier in der Neurotthalle unterlegen, während die Kirrlacher ausgelassen die Halbzeitmeisterschaft feierten, haderten die Ketscher vor allem mit einigen zweifelhaften Entscheidungen des Kampfleiters.

Bei den Ketschern gab es einige Veränderungen, die die Ausländerplätze mit Mariusz Walkowiak und erstmals mit Marcin Milkowski besetzt hatten und zudem auf den formschwachen Tugan Gasiev verzichteten. Gasiev war wohl zum Wiegen erschienen, aber Trainer Laier ließ Thilo Dicker ins Halbschwergewicht aufrücken, „weil Gasiev unentschuldigt im Training fehlte“. Mit Ion Cernean, Sebastian Stadler und Trainer Marco Brenner standen in der Kirrlacher Mannschaft altbekannte Gesichter, die einst auch für den KSV Ketsch gekämpft hatten. In den Auftaktkämpfen bestimmten die Gäste das Geschehen als Felix Losmann nach knapp einer Minute von Benedict Metzger geschultert wurde der KSV-Neuzugang Etienne Wyrich gegen Markus Tomasovic knapp vor einer Schulterniederlage stand und am Ende deutlich mit 3:12 verlor. 2014-10-25-002Vor der Pause dann zwei Ketscher Erfolge, als Kai Schulter gleich zu Kampfbeginn die Entscheidung suchte, seinen Gegner Jonas Sitzler zu Boden zwang und dann nach belieben über die Matte wirbelte: Mit 16:0 nach gerade 38 Sekunden war der Kampf schnell beendet. Chancenlos dann Thilo Dicker gegen den Rumänen George-Catalin Scorbura (1:16 nach 3,51 Minuten). Vor der Pause hatte man auf einen klare Sieg von Mariusz Walkowiak gehofft, doch der blieb gegen den jungen Philipp Lackus (4:3) einiges schuldig.

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