KSV Ketsch gewinnt gegen AC Ziegelhausen 17:16

Da die Ketscher diesmal auf ihre polnischen Gastringer verzichten mussten, wurde das Duell gegen den Aufsteiger zu einer knappen Angelegenheit. Ein total zufriedener KSV-Vorsitzender „Adi“ Herzog, für den Kai Schuler, der eine Gewichtsklasse aufgerückt war, „mit einer starken Leistung zum Matchwinner wurde“.

Chancenlos waren in den leichten Klassen die KSV-Athleten Kevin Lindemann, Bodo Ebelle und Marco List, die vorzeitig und recht schnell ihren Gegnern die Punkte überlassen mussten. Zudem konnte der KSV das Schwergewicht nicht besetzen und überließ hier Ziegelhausen vier Punkten. Tim Geier begann mit der Aufholjagd durch einen klaren 3:0 Erfolg über den Ex-Kirrlacher Marco Liebgott, einen weiteren „Dreier“ holte Özkan Bas und mit dem technischen Punktsieg von einem stark kämpfenden Thilo Dicker konnte der KSV auf 14:16 verkürzen und die Hoffnung auf einen Erfolg weiter steigern. Kämpferisch stark auch Kai Schuler, der sich nach zwei Kampfrunden mit 5:2 Wertungen gegen Jakob Gerhäuser durchsetzte und mit seinen 2:0 Mannschaftspunkten den Ausgleich schaffte. An KSV-Trainer Christoph Ries lag es nun, ob der KSV den zweiten Saisonsieg schafft: Schon früh lag Ries gegen Dimitrie Streib mit 2:0 Punkten in Führung und diese Führung brachte er – auch gegen eine Verwarnung – gut über die Zeit, die Ketscher Fans hatten allen Grund zum Jubeln. 

KSV Ketsch : AC Ziegelhausen  17 : 16

57F: Kevin Lindemann - Horst Lehr 0:4 (0:15), 130G:  Paul Schüle 0:4 (kampflos), 61G: Bodo Ebelle - Maximilian Stadler 0:4 (4:20), 98F: Tugan Gasiev - Abdulsami Daenshjo 4:0 (SS), 66F: Marco List - Stanislaw Surdyka 0:4 (SS), 86G: Tim Geier - Marco Liebgott 3:0 (18:5), 71G: Özkan Bas - Axel Lehner 3:0 (14:6), 80F: Thilo Dicker - Michael Breitenreicher 4:0 (16:0), 75F: Kai Schuler - Jakob Gerhäuser 2:0 (5:2). 75G: Christoph Ries - Dimitrie Streib 1:0 (2:1).

 

Die Reserve des KSV Ketsch dagegen musste gegen Ziegelhausens zweite Mannschaft eine 20:28 Niederlage einstecken. Überragend war wieder einmal der junge Joel von Loefen mit acht Mannschaftspunkten, jeweils weitere vier Punkte steuerten Laurin von Loefen, Noah Sturm und Bugra Bulut bei.