KSV Ketsch unterliegt in Ladenburg mit 12:18

Ob die Reserve des SVG Weingarten als Tabellenletzter von ihrem Abstiegsrecht Gebrauch macht, ist derzeit durch den schwelenden Streit zwischen abtrünnigen Vereinen – u.a. Weingarten - der Bundesliga, die eine eigene Liga – Deutsche Ringer-Liga- gegründet haben und eigenmächtig den Ligenbetrieb durchführen wollen, noch unklar. In Ladenburg hatte Bodo Ebelle kampflos für den KSV gepunktet, doch auch die Gastgeber kamen nach dem Wiegen – der KSV hatte das Mittelgewicht-Freistil nicht besetzt – gleichfalls zu vier Punkten. Kai Schuler, der den jugendlichen Alexander Riefling schnell mit 16:1 auspunktete und Robin Laier, der gegen seinen alten Rivalen Thomas Karnauka nach einer 6:0 Führung zu einem 6:4 Erfolg kam, zeigten ansprechende Leistungen. Zu unerfahren jedoch der junge Marvin Reister wie danach auch Christian Eberwein, die gegen starke Ladenburger nicht zu bestellen hatten. Eine enge Angelegenheit wurde der Kampf von Tim Geier gegen Ahmad Shahab, wo Geier nach einer 6:2 Führung am Ende mit 6:5 die Oberhand behielt. Özkan Bas brachte mitseinem 9:4 Erfolg über Dominic Elias den KSV noch auf 12:14 heran, doch im Abschlusskampf hatte Yannik Seifert gegen Oskar Sobczak keine Chancen und musste schon in der ersten Minute eine Schulterniederlage einstecken. Der Kampf beider Reserven wurde nicht ausgetragen, der KSV Ketsch hatte wegen „Personalproblemen“ das Duell gegen Ladenburg absagen müssen, Ladenburg erhielt einen 64:0 Sieg zugesprochen und deren Reserve wurde hinter der von Nieder-Liebersbach in der Landesliga-Gruppe Zwei Vizemeister vor dem KSV Ketsch.