18:13 Sieg beim KSV Kirrlach

Ohne seine polnischen Ringer Mariusz Walkowiak und Marcin Milkowski traten die Ketscher in Kirrlach an, „da wollten wir heute finanziell etwas sparen“, so Vorstand „Adi“ Herzog, den beide hätten ihre Arbeit in Polen früher unterbrechen müssen um zum Kampf zu kommen. Dann kam noch das Pech, dass Hikmet Akyol auf der Fahrt nach Kirrlach einen Autounfall hatte und ersetzt werden musste. „Wir sind heute schlecht gestanden, doch die Mannschaft hat dies kämpferisch gut herumgebracht“ freute sich Wolfgang Laier über den Sieg seiner Mannschaft. Schon die beiden Auftaktbegegnungen waren sogenannte „Schlüsselkämpfe“, wo die Ketscher Bodo Ebelle (2:0-7:4) und Ümit Kayhaoglu (1:0-2:1) die Kämpfe knapp für sich entscheiden konnten. Die Umstellung beim KSV Ketsch von Marco List in die 61 kg –Klasse und von Robin Laier in 66-kg-Freistil wirkte sich nicht ganz aus, denn List unterlag gegen Jonas Sitzler nach Punkten. Dafür zeigte später Robin Laier, dass er auch Freistil ringen kann und kam gegen Pierre Heuser zu einem sicheren Punktsieg wie auch Kai Schuler beim 16:0 gegen Kirrlachs Nachwuchsmann Dustin Oechsler. Doch die Kirrlacher holten auf, als Alfred Batzler gegen Markus Tomasovic ebenso chancenlos war wie Marvin Reister gegen den Ex-Ketscher Ion Cernean.

Harten Widerstand bot Tim Geier (2:6) gegen den früheren Ketscher und jetzigen Kirrlacher Trainer Marco Brenner, der eine Überraschung nur knapp verfehlte. Mit 10:13 lag der KSV Ketsch vor den beiden Abschlusskämpfen zurück, doch sowohl Christoph Ries und Kevin Schnepf nach klaren Punkteführungen ihre Kirrlacher Gegner Sebastian Stadler bzw. Vincent Heuser noch schulterten.

Im Vorkampf standen sich beide Schülerteams im letzten Punktekampf gegenüber, wo der Ketscher Nachwuchs in beiden Kämpfen gegen Kirrlach mit 20:28 bzw. 19:28 unterlegen war. Für das Endrundenturnier des NBRV am kommenden Sonntag in Ketsch haben sich beide Mannschaften qualifiziert. Für den KSV Ketsch konnten Viktor Kokkinogenis, Max Pietraschk und Joel von Loefen jeweils beide Kämpfe für sich entscheiden.