Kantersieg für KSV Ketsch gegen Abstiegskandidat Ziegelhausen

KSV bleibt nach dem 31:8 in Lauerstellung

In gut einer Stunde, eingerechnet mit einer Pause hatte Ringer-Oberligist KSV Ketsch am Samstag den Abstiegskandidaten AC Ziegelhausen mit 31:8 abgefertigt. Da beide Mannschaften nur mit neun Ringern angetreten waren, kamen auf der Matte nur acht Kämpfe zustande: Die Ketscher hatten den etatmäßigen Mittelgewichtler Hikmet Akyol eine Klasse aufrücken lassen, wodurch die Gäste durch Pascal Mieslinger schon auf der Waage vier Punkte einheimsten. Im Halbschwergewicht bot Ziegelhausen ebenfalls keinen Ringer auf, Akyol kam so gleichfalls zu einem “Vierer“. Die Ketscher bleiben weiter Verfolger des Spitzenduos Kirrlach / Reilingen-Hockenheim und haben immer noch Titelchancen.

Neben Mieslinger kam mit Jakob Gerhäuser ein zweiter Gästeringer zu einem Erfolg, der wie im Vorkampf über Özkan Bas mit einem Schultersieg triumphierte. Bis dahin stand der Ketscher Erfolg (28:4 Führung) bereits fest.2014-11-29-002 Dafür hatten Felix Losmann, Robert Baran, Kai Schuler, Robin Laier, Thilo Dicker und Mariusz Walkowiak gesorgt: Losmann deklassierte Pascal Kiefer mit 20:2 Wertungen, Baran nach knapp zwei Minuten ebenso deutlich mit 15:0 über Christian Steuer, Schuler nach knapp einer Minute Kampfzeit mit 16:0 über Maximilian Rick und Laier beim frühen Schultersieg nach einer 14:0 Führung. Für Thilo Dicker (Schultersieg nach 16:0 Führung) war Jan Bittermann nur ein „Spielball“. Eilig hatte es auch Walkowiak, der Dominik Schmitt deklassierte und keine zwei Minuten bei einer 14:0 Führung gleichfalls zu einem Schultersieg kam. Den Schlusspunkt setzte Kevin Schellin, der gegen Przemyslaw Motyl einzig über zwei Runden kämpfen musste. Nach ausgeglichener erster Runde holte Schellin in Runde Zwei neun Punkte und kam letztlich noch zu einem klaren 16:6 Erfolg.   PW

KSV Ketsch : AC Ziegelhausen - 31 : 8

57G: Felix Losmann - Pascal Kiefer 4:0 (20:2), 130F: Robert Baran - Christian Steuer 4:0 (15:0), 61F: Kai Schuler - Maximilian Rick 4:0 (16:0), 98G: Hikmet Akyol 4:0 (kampflos), 66G: Robin Laier - Enis Ferchichi 4:0 (SS), 86F: Thilo Dicker - Jan Bittermann 4:0 (SS), 66F: Mariusz Walkowiak - Dominik Schmitt 4:0 (SS), 86G: Pascal Mieslinger 0:4 (kampflos), 75G: Özkan Bas - Jakob Gerhäuser 0:4 (SS), 75F: Kevin Schellin - Przemyslaw Motyl 3:0 (16:6).