Laier-Staffel fällt nach Niederlage weiter zurück

Nach zunächst klarer Führung kam der Kirrlacher, durch eine zweifelhafte Kampfrichterentscheidung immer stärker auf, doch Walkowiak rettete mit Geschick den knappen Sieg.

Nach dem 5:10 zur Pause das Duell Hikmet Akyol gegen Marco Brenner, wo der Ketscher schnell mit 4:0 in Front lag. Doch Brenner hatte sich dann auf Akyol eingestellt und sicherte sich mit zwei Aktionen den 4:7 Erfolg. Hoffnung bei den Ketscher Fans als Robin Laier den passiv eingestellten Pierre Heuser klar beherrschte und vorzeitig mit 15:0 siegte. Doch Ion Cernean, der viele Jahre für Ketsch kämpfte, brachte die Gäste vorentscheidend mit 16:9 in Front, als er nach klarer Führung Marcin Milkowski noch in der ersten Runde schulterte. Fast aussichtslos der Rückstand für die Ketscher, doch für Stimmung sorgte Kevin Schellin mit einer starken Vorstellung, als er Vincent Heuser keine Chancen ließ und bei einer 18:2 Führung noch per Schulterfall siegte. Beim 13:16 hätte Özkan Baz mit einem technischen Punktsieg noch die Wende schaffen können, doch der Kirrlacher Sebastian Stadler ließ sich von der mitunter ungestümen Ringweise von Baz nicht aus der Ruhe bringen und freute sich besonders über seinen 3:1 Punktsieg über den früheren Teamkollegen.

Zahlreiche Proteste von Seitens des KSV Ketsch prägten den Kampf, Hallenverweis für einen Zuschauer und die gelbe Karte gegen Trainer Wolfgang Laier zückte der Kampfleiter, der am Ende noch den Verweis „zum Teil aggressives Verhalten von Seitens Ketsch“ auf dem Wettkampfprotokoll vermerkte und sich kritischen Diskussionen stellen musste. Wolfgang Laier sparte auch nicht mit Kritik am „Unparteiischen“, „der lag bei einigen Entscheidungen total daneben und hat zu sehr nach außen geschaut, als sich auf die Kämpfe auf der Matte zu konzentrieren“. Letztlich war für Laier aber „der Kirrlacher Sieg verdient weil bei uns Walkowiak und Wyrich zu wenig brachten“   PW

KSV Ketsch : KSV Kirrlach 13 : 17

57F: Felix Losmann - Benedict Metzger 0:4 (SS), 130G: Etienne Wyrich - Markus Tomasovic 0:2 (3:10), 61G: Kai Schuler - Jonas Sitzler 4:0 (16:0), 98F: Thilo Dicker - George-Catalin Scorbura 0:4 (1:16), 66F: Mariusz Walkowiak - Philipp Lackus 1:0 (4:3), 86G: Hikmet Akyol - Marco Brenner 0:2 (4:7), 66G: Robin Laier - Pierre Heuser 4:0 (15:0), 86F: Marcin Milkowski - Ion Cernean 0:4 (SS), 75F: Kevin Schellin - Vincent Heuser 4:0 (SS), 75G: Özkan Bas - Sebastian Stadler 0:1 (1:3).