Männer

Wichtiger Ketscher 17:15 Sieg gegen den KSV Hemsbach

Der KSV Ketsch hatte auf heimischer Matte in der Neurotthalle den Tabellennachbarn KSV Hemsbach zu Gast gegen den ein Sieg unbedingt notwendig war. Und der Kampf wurde zu einer Zitterpartie, ehe sich die Ketscher durch ein 17:15 die Punkte gesichert hatten. Nach dem Wiegen führte der KSV Ketsch durch den kampflosen Sieg von Jakub Brylewski mit 4:0, die in einem vorgezogenen Kampf durch Tim Geiers Schultersieg auf 8:0 erhöht wurde. Dann schaffte Ümit Kahyaouglu bei seinem Comeback nach mehrwöchiger Auszeit einen Punkterfolg (3:0) und die Ketscher hatten sich ein gutes Polster erschaffen. Zufrieden der Ketscher Vorstand „Adi“ Herzog: „Endlich konnten wir ein komplettes Team auf die Matte schicken“, der sich besonders über die Rückkehr von Ümit Kahyaouglu freute. Für Herzog war lediglich das Verhalten der Hemsbacher Betreuer „befremdend, die viele Entscheidungen des Kampfleiters monierten und sich dabei keineswegs sportlich verhalten haben“.

Im Auftaktkampf stand Bodo Ebelle gegen den jungen Hemsbacher Sergen Karakaya bei einem 2:9 Rückstand vor einer klaren Niederlage, konnte die aber durch eine starke Aufholjagd in der zweiten Runde noch auf 8:9 (Wertung 0:1) verkürzen. Danach unterlagen dann noch Kevin Lindemann entscheidend und Marco List mit 0:10 Punkten. Nach dem 11:5 konterte Hemsbach durch ein 11:0 von Alp Güner über Marco List, doch Kai Schuler hielt dagegen und holte zwei Mannschaftspunkte zum 13:8. Mit Lukas Rettig boten dann die Gäste einen starken Nachwuchsmann auf gegen den Thilo Dicker trotz Verletzung über die volle Kampfzeit ging und „nur“ ein 0:3 abgab. Mit der einkalkulierten Schulterniederlage von Moses Ruppert lagen die Ketscher plötzlich wieder mit 13:15 im Hintertreffen. Doch im letzten Kampf konnte sich der KSV auf Trainer Christoph Ries verlassen, der dem Hemsbacher Kai Nischwitz keine Chancen ließ und nach knapp zwei Minuten bei klarer Punkteführung einen vielumjubelten Schultersieg feierte.

Die Reserve des KSV Ketsch war dagegen ohne Chancen gegen die zweite Mannschaft des KSV Hemsbach und unterlag auf der Matte mit 15:46 Punkten. Erfolgreich dabei auf Ketscher Seite waren zweimal Bugra Bulut, Noah Sturm und Joel von Loefen. Ein weiterer Schultersieg von Moses Ruppert wurde später aberkannt, weil er in der Oberligamannschaft zum Einsatz kam. Da beim KSV zudem ein Ringer ohne Lizenz angetreten ist, hat Sportreferent Hardy Stüber dem KSV Hemsbach einen 64:0 Sieg zugesprochen. Vor einer denkbar schweren und kaum zu lösenden Aufgabe steht der KSV Ketsch am kommenden Freitag (21 Uhr) beim Spitzenreiter SRC Viernheim.               

KSV Ketsch : KSV Hemsbach  17 : 15

130G: Jakub Brylewski  4:0 (kampflos), 86G: Tim Geier - Ahmet Güner 4:0 (SS), 57F: Bodo Ebelle - Sergen Karakaya 0:1 (8:9), 61G: Kevin Lindemann - Blerim Hyseni 0:4 (SS), 98F: Ümit Kahyaoglu - Emre Salih 3:0 (11:2), 66F: Marco List - Alp Güner 0:3 (0:10), 71G: Kai Schuler - Ülgen Karakaya 2:0 (5:0), 80F: Thilo Dicker - Lukas Rettig 0:3 (10:19), 75F: Moses Bahembera Ruppert - Dominic Weickinger 0:4 (SS), 75G: Christoph Ries - Kai Nischwitz 4:0 (SS)

13:22 Heimniederlage gegen Kirrlach

Nach der vierten Niederlage in Folge rutscht der KSV Ketsch in der Ringer-Oberliga immer weiter nach hinten: Mit 13:22 waren die mit reichlich Ersatzringern angetretenen Ketscher dem alten Rivalen KSV Kirrlach unerwartet hoch unterlegen. Hinter Kirrlach, das zum zweiten Saisonerfolg kam und auf Rang Sieben verrückte, fielen die Ketscher auf Platz acht zurück.

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KSV Ketsch gewinnt gegen AC Ziegelhausen 17:16

Einen wichtigen Sieg konnte Ringer-Oberligist KSV Ketsch im Heimkampf gegen den AC Ziegelhausen erkämpfen: In einem Duell voller Spannung setzten sich die Ketscher dank einer Energieleistung von Trainer Christoph Ries im letzten Kampf durch dessen 1:0 Erfolg gegen Ziegelhausens Neuzugang Dimitrie Streib am Ende denkbar knapp mit 17:16 durch. Lange sah es nicht nach einem Ketscher Sieg aus, denn der KSV konnte bis zur Pause beim 4:16 Rückstand nur einen Sieg verbuchen. Und diesen Sieg schaffte ausgerechnet der frühere KSV-Ringer Tugan Gasiev, der vereinslos war und sich dem KSV vor der Saison angeboten hatte. Ursprünglich für die Reserve war Gasiev eingeplant, der sich am Samstag trotz einer Grippe in den Dienst der Mannschaft stellte.

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