Kooperation mit der „Alten Schule Ketsch“

 

Acht Stationen sollen die Kinder absolvieren. Eine beliebte Übung stellt dabei die Mausefalle dar. Ein Kind stützt sich mit Händen und Füßen ab und reckt den Hintern in die Höhe. Ein anderes Kind krabbelt dann darunter durch. Schafft es das, ohne vom oberen Kind eingeklemmt zu werden, hat es gewonnen.
Julian (6) mag diese Übung ganz besonders: „Mein Trick ist, dass ich ganz schnell bin, wenn ich unten durchkrabbeln muss.“ „Bei der Übung geht es auch um Taktik“, macht Jugendleiter Reister klar. Auch die nächste Übung kommt tierisch daher. Beim sogenannten Nashornkampf versuchen zwei Kinder, die auf Händen und Füßen krabbeln, den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen – das soll die Stabilität trainieren.
Keine BerührungsängsteKoop-Schule-Verein-2013
„Das macht richtig Spaß, deswegen bin ich auch im Verein. Bei zwei Turnieren habe ich schon den ersten Platz belegt“, ist der siebenjährige Florian vom Ringen begeistert. Auch Anna-Sophia (6) findet Gefallen daran: „Schon in den Stunden, die wir in der Schule hatten, konnte ich so viele neue Sachen lernen.“ Gegen die Jungen zu gewinnen, findet sie nicht sonderlich schwer.
Das ganze Schuljahr über hat Laier die Mädchen und Jungen bereits trainiert. „Am meisten gefällt mir die Unbekümmertheit der Kinder. Sie haben keine Berührungsängste und es macht ihnen viel Spaß“, kann er berichten. Dass er sein Wissen an die Schüler der Alten Schule weitergeben kann, ist vor allem Helmut Franger zu verdanken, der diese Aktion finanziell unterstützt. „Ich habe 1946 mit dem Ringen begonnen – unter viel schlechteren Voraussetzungen – und möchte etwas zurückgeben, was ich vom KSV bekommen habe“, erinnert sich das langjährige Vereinsmitglied, „außerdem geht es um die sportliche Ertüchtigung und Gewaltabbau.“ Das sei immer gut. Der Vormittag soll dazu dienen, „auch den Eltern einmal nahe zu bringen, was die Kinder im Ringertraining alles gemacht haben“, erklärt Laier.
Vielfältige Stationen bringen den Kindern Spaß und verbessern Kraft und Geschicklichkeit. Beim Weitspringen aus dem Stand wird die Explosivität in den Oberschenkeln gemessen, beim Eierlauf geht es um Geschicklichkeit und Gleichgewicht. Ebenfalls ein Renner: die Sumo-Ringen-Station, bei dem sich die Kinder von der Matte schubsen sollen. Nur mit Kraft geht das oftmals nicht, auch eine Taktik und Überraschungsmomente sind nötig.
Nachdem sich die Kinder austoben konnten, zeigen einige Mitglieder des KSV noch ein paar Ringergriffe. Bei Namen wie „Beinangriff mit Umschieben“, „Armzug“ oder „Kopf-Hüft-Schwung“ kann es einem schon beim Zusehen schwindlig werden, wenn man sieht, wie manch einer den Gegner mit gekonntem Schwung auf die Matte befördert.
Beeindruckt waren wohl alle und die Schüler können sich schon auf das nächste Schuljahr freuen: Auch dann sind die beliebten Sportstunden im Ringen schon gesichert.

 

 

Termine

 

  Samstag, 18.11.17

  1. Mannschaft

KG Laudenbach-Sulzbach

gegen

KSV Ketsch

20:00 Uhr

(Carl-Orff-Schule Sulzbach)

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Samstag, 18.11.17

2. Mannschaft

KG Laudenbach-Sulzbach II

gegen

KSV Ketsch II 

18:30 Uhr

(Carl-Orff-Schule Sulzbach)

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Samstag, 18.11.17

Schüler

AV 03 Speyer S

gegen

KSV Ketsch S

17:00 Uhr

(AV Ringerhalle Speyer)

 

 

 

 

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